Bitte unterstützt „Blogger für Flüchtlinge“

Thomas Stadler und viele andere rufen auf, an der Aktion „Blogger für Flüchtlinge“ teilzunehmen. Seid so gut, bitte:

1. Wenn du Blogger/in, Vlogger/in oder Podcaster/in bist, schreib oder sprich zur Flüchtlingssituation. Sag, warum es wichtig ist, dass wir uns alle um die Flüchtlinge kümmern. Verweise auf diese Spendensammlung. Nutz den Hashtag #BloggerFuerFluechtlinge.
2. Bitte nutzt Eure Netzwerke und verbreitet diesen Link, um unter dem Hashtag #BloggerFuerFluechtlinge auf die Spendenaktion hinzuweisen.
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4 Gedanken zu “Bitte unterstützt „Blogger für Flüchtlinge“

  1. Frerk Huisken in Gegenrede 36:
    „Täglich erfährt man an neuen Beispielen, wie der gute Deutsche seinen Beitrag zur
    Willkommenskultur leisten kann. So soll er doch mal Asylbewerber zum Kaffee einladen, sie
    mit ins Kino nehmen, ihnen bei den Ämtern helfen, ausrangierte Kleidung in den Heimen
    vorbeibringen oder ihnen in Eigeninitiative die ersten Elemente der deutschen Sprache
    beibringen.

    Dass das nichts als Nothilfe ist und was diese darstellt, ergibt sich aus dem
    Umstand, dass die Asylbewerber natürlich regelmäßig dort wieder abgeliefert werden, wo
    die staatlichen Stellen diese unerwünschten Menschen untergebracht haben. Diese
    Unterbringung gilt natürlich schon als „ziemlich schlimm“, letztlich aber als unumgänglich,
    weil dem Rechtsstatus geschuldet, den die Flüchtlinge nun einmal haben, d.h. natürlich: von
    der nationalen Obrigkeit verpasst bekommen. Es lebt diese Hilfe bei allem Mitleid von der
    Gleichgültigkeit gegenüber diesem Status. Sie rechnet es sich hoch an, im Flüchtling auch
    den Menschen zu sehen und affirmiert damit den Zustand seiner institutionalisierten
    Hilfsbedürftigkeit.

    Deswegen kürzen sich auch bei der praktischen Umsetzung der
    Willkommenskultur erneut die Flüchtlinge heraus. Sie taugt nur dazu, sich zu bestätigen,
    dass man zu den guten Bunt-Deutschen und nicht zu den Braunen gehört. Oder wie das eine
    Mutter in die TV-Kameras sagt: Sie wolle sich später von ihren Kindern nicht vorhalten
    lassen, dass sie nichts getan hätte! Vor sich selbst und ihren fest internalisierten
    nationalmoralischen Ansprüchen bestehen, darum geht es dieser guten Frau, wenn sie was,
    sprich: irgendwas tut.

    Daran ändert sich auch nichts, wenn so bemutterte Flüchtlinge sich
    dankbar zeigen. Im Gegenteil; was deren Lage vielleicht wirklich hier und da aktuell etwas
    verbessert, kann dann von den Hilfstrupps zusätzlich auf ein ganz besonderes Konto
    geschrieben werden, nämlich auf das Konto der vergleichenden Länderkunde, die ganz ohne
    durchgeführten Ländervergleich auskommt. Jede private Hilfsaktion belegt dann nur, wie
    gut es „uns“ in dieser Marktwirtschaft geht: ‚Selbst diejenigen von uns, die wirklich nicht
    mit Reichtümern gesegnet sind, können immer noch armen Schluckern helfen.‘ Dabei taugt
    dieser Vergleich, der nichts als ein interessierter negativer Abgleich ist, allenfalls
    umgekehrt: Es braucht schon diese armseligen Flüchtlingsgestalten, damit das eigene,
    mitunter recht mühevolle Zurechtkommen seinen Zuckerguss erhält. “

    http://www.fhuisken.de/downloadable/GegenRede36.pdf

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