Mein Dank an Giovanni di Lorenzo

Sagen wir mal so. Die Schmidt-Steinbrück-Nummer, die ZEIT und Spiegel in Allianz abgezogen haben, war ja schon – hoch interessant.
Was di Lorenzo jetzt in Sachen zu Guttenberg veranstaltet, ist nicht nur interessant. Es ist ein schallend lauter Weckruf für alle, die noch an die Trennung von Politik und Journalismus geglaubt haben. Hätte Herr di Lorenzo das auf eigene Rechnung gemacht, wäre es fragwürdig gewesen. So aber hat er den Ruf einer bedeutenden Zeitung beschädigt. Die Belegschaft wird nicht in toto mit diesem ungeheuerlichen Scoop einverstanden sein. Das jedenfalls möchte ich glauben, nachdem schon der Spiegel nur noch ausnahmsweise zitierfähig ist.

Für die deutschen Blogger allerdings ist das ein Geschenk auf dem Silbertablett; eine ausgezeichnete Gelegenheit für den einen oder anderen kleinen Arbeitsnachweis. Berichten bedeutet schildern, erläutern, auch erzählen. Nicht: irreführen. Deshalb möchte ich Herrn di Lorenzo ausdrücklich für dieses Stück Qualitätsjournalismus danken. Tut mir leid für die ZEIT-Journalisten, die ihre Arbeit noch nicht als PR verstehen. Bedankt euch beim Chef.

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